Wo wir suchen – und was wir übersehen.


Ist es wirklich möglich, das eigene Glück zu wählen?
Ich glaube: Ja.
Nicht als Theorie.
Als Erfahrung.
Glück hat viele Gesichter
Glück ist subjektiv.
Es fühlt sich für jeden anders an.
Manchmal zeigt es sich als Freude, als Dankbarkeit, als Nähe.
Und ja – manchmal wird es auch von äußeren Dingen berührt:
von Beziehungen, von Gesundheit, von Sicherheit.
Doch was bedeutet Glück für mich?.
In meiner Welt bedeutet Glück:
bei mir selbst anzukommen.
In meiner Mitte.
Im Einklang mit mir.
Glück bedeutet aber auch:
für andere da zu sein.
Zu helfen.
Zu inspirieren.
Einen positiven Fußabdruck auf dieser Erde zu hinterlassen.
Bewusst zu leben.
So, dass ich am Ende sagen kann:
Ja. Ich habe mein Leben gelebt.
Und während ich diese Zeilen schreibe, spüre ich es:
Ich bin glücklich.
Nicht, weil alles perfekt ist.
Sondern weil ich gerade etwas tue, das mir entspricht.
Und vielleicht
darf es auch für euch
eine kleine Inspiration sein.

Die kleinen Dinge
Glück zeigt sich oft nicht in den großen Momenten,
sondern in den kleinen.
In denen wir im Alltag
so leicht vorbeigehen.
Der Sonnenuntergang.
Die Farben der Natur, die sich heimlich verändern.
Eine Fahrt durchs Tal –
und plötzlich weitet sich etwas im Herzen.
Ein Gespräch.
Ein Lachen.
Musik, die trägt –
mal leicht, mal tief.
Es sind diese unscheinbaren Augenblicke,
in denen das große Ganze
für einen Moment zu leuchten beginnt.
Glück ist nicht greifbar.
Nicht einzufangen.
Nicht festzuhalten.
Aber manchmal,
mitten im Moment,
wissen wir:
Es ist da.

Glück liegt in uns
Wir alle tragen das Glück in uns.
Es ist kein ferner Ort
und kein Besitz, den man festhält.
Sondern eine Entscheidung –
für das, was wir fühlen.
Für das, was wir sind.
Glück wächst nicht im Außen.
Es lebt in uns
und wartet darauf,
gesehen zu werden.
Ich möchte eine alte Geschichte teilen.
Der Autor ist mir leider nicht bekannt –
aber die Botschaft ist zeitlos.
Die Götter und das Versteck des Glücks.
Die Götter beschlossen,
den Schlüssel zum Glück so zu verstecken,
dass die Menschen ihn niemals finden würden.
Der höchste Berg?
Der tiefste Ozean?
Die heißeste Wüste?
Alles schien möglich.
Und doch war klar:
Eines Tages würden die Menschen
auch dort suchen –
und ihn finden.
Nach einer langen Stille
sprach der weiseste der Götter:
„Lasst uns den Schlüssel tief im Inneren des Menschen verstecken.
Denn dort
wird er als Letztes suchen.“
Wie finden wir diesen Schlüssel?
Wie entdecken wir das Glück in uns selbst?
Und warum fällt es manchmal so schwer,
überhaupt danach zu suchen?

Darum geht es in der nächsten Folge von:









