2. Ich gehe los

Glücklich – sein oder nicht sein?
Das entscheide ich!

Der Schlüssel bist Du

In vielen alten Geschichten heißt es, die Götter hätten den Schlüssel zum Glück tief im Inneren der Menschen versteckt – damit wir niemals auf die Idee kommen dort zu suchen.

Wir tragen das Glück also bereits in uns – so weit, so gut.
Und doch fühlen wir uns oft schlecht, unzufrieden oder sogar unglücklich.

Vielleicht liegt der Schlüssel darin, sich selbst ehrlich zu hinterfragen:

– Habe ich Erwartungen an mein Glück?
– Wie sehr hängen mein Wohlbefinden und äußere Faktoren wie Besitz, Erfolg oder Beziehungen zusammen?
– Wie gehe ich mit Herausforderungen, Rückschlägen und schwierigen Gefühlen um?
– Brauche ich wirklich etwas, um glücklich zu sein – und was könnte ich loslassen?

Achtung Falle

Kennt ihr das auch?

Schon als Kinder haben wir oft gehört – und vielleicht geben wir es heute sogar an unsere eigenen Kinder weiter:
– WENN du lieb bist, DANN gehen wir Eis essen.
– WENN du brav bist, DANN hat Mama dich ganz doll lieb.
– WENN du ein gutes Zeugnis bekommst, DANN sind wir alle stolz.

Und auch heute sind wir oft noch nicht frei von der WENN-DANN-Falle:
– WENN ich endlich mehr Geld habe, DANN kann ich das Leben in vollen Zügen genießen.
– WENN ich 5 Kilo abgenommen habe, DANN werde ich mich endlich wieder schön fühlen.
– WENN ich den richtigen Partner finde, DANN werde ich wirklich glücklich sein.

WENN … DANN … und so weiter … Und was, wenn nicht?

Diese Falle hat oft schon in unserer Kindheit begonnen – und hält uns auch als Erwachsene noch fest im Griff.

Wir geben die Macht über unser Wohlbefinden an äußere Faktoren – an Dinge, Personen und Situationen – einfach ab.
Und geraten so in eine Abhängigkeit, wie in einem Hamsterrad.
Aber was passiert, wenn das „DANN“ plötzlich ausbleibt?

Und nun?

Wir eilen durch das Leben – unbewusst, unachtsam, oft wie auf Autopilot.
Wir suchen im Außen nach Liebe, Anerkennung und Glück – nach dem „DANN“.

Doch das muss nicht so bleiben.

In meiner Welt – und damit meine ich meine ganz persönliche Sichtweise, die nicht besser oder schlechter ist als jede andere – stelle ich mir immer wieder die Frage:

Was kann ich tun, um mich langfristig wohl und frei zu fühlen?
Wie komme ich dahin?

Meine Antwort:
durch Selbstreflexion, Selbstfürsorge und Achtsamkeit.

Ich nehme mir Zeit, in meine Mitte einzutauchen, um mir selbst zuzuhören.
Wer bin ich?
Was möchte ich wirklich?
Was für ein Leben möchte ich leben?
Was darf ich loslassen?

Es ist eine Reise

Ich kratze gerade nur an der Oberfläche – mit der klaren Absicht, einen kleinen Impuls zu setzen. Einen Impuls zum Hinschauen, zum Innehalten, zum Neuentdecken.

Denn das Glücklichsein ist keine Endstation.
Es ist eine Reise.
Eine weite Reise zu uns selbst.
Sie kann anstrengend sein – aber sie lohnt sich.

Mein nächstes Reiseziel?
Der WENN-DANN-Falle entkommen.
Den Autopiloten ausschalten.
Bewusst und achtsam durch den Tag gehen.
All die guten Gefühle mitnehmen – auf dem Weg zu echter Zufriedenheit.

Wie das gelingt?
Das erfahrt ihr in der nächsten Folge von:

Bleibt dran – die Fortsetzung folgt bestimmt! 

Deine Gedanken machen
Joanna´s World lebendig.
Komm gern auf Instagram
und erzähl mir deine Sicht.